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Start > Aktuelles > Erhöhung der Netzentgelte? Stromnetze in Bürgerhand! Erhöhung der Netzentgelte? Stromnetze in Bürgerhand!Geschrieben am 18.10.2011 um 16:47. Bisher 2 Kommentare. In den letzten Monaten habe ich mich beim Berliner Energietisch engagiert, einem Bündnis von umwelt- und sozialpolitischen Initiativen, das sich dafür einsetzt, das Berliner Stromnetz wieder in Landeseigentum zu überführen. 2014 läuft der Konzessionsvertrag mit Vattenfall aus, dies bietet die Chance zur Rekommunalisierung des Netzes im Sinne einer ökologischen Energiewende. Warum das nötig ist zeigt sich auch an den aktuellen Meldungen über die bevorstehende Erhöhung der Netzentgelte: Bei den Stromnetzen handelt es sich um natürliche Monopole, die eng reguliert werden, damit der Eigentümer aus seiner Monopolstellung keine übermäßigen Vorteile ziehen kann. Im Juni hatte der Bundesgerichtshof die Preisregulierung teilweise für rechtswidrig erklärt. Da es bisher keine Änderung der zu Grunde liegenden Verordnung gab, können die Netzbetreiber nunmehr ihre Preise über das vorgesehene Maß hinaus erhöhen. In Berlin will Vattenfall seine Netzentgelte zum 1.1. 2012 um 0,5 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Eon erhöht um 7 bis 13 Prozent, EnBW um durchschnittlich 12 Prozent. Direkte Strompreiserhöhungen für die Endkunden sind damit bisher nicht verbunden, es ist aber davon auszugehen, dass die Kosten entsprechend umgelegt werden. Im Ergebnis zeigen sich hier die Schwierigkeiten der Regulierung derartiger Monopole mittels Preiskontrollen und staatlicher Überwachung. Konsequent ist es darum, die Netze in Bürgerhand zu überführen. Schlagworte: Vattenfall, Energierecht, Monopol, Wirtschaftsrecht, Bundesnetzagentur, Wettbewerbsrecht Empfehlen: Auf Facebook – auf Twitter – Google +1 Vorher: Dresden: Sammlung von Funkzellendaten unverhältnismäßig Kommentare
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Letzte Änderung: 19.12.2011 |